Der Fraktionsvorsitzende der Stadtverordnetenfraktion der  FWG Idstein nimmt zu dem Artikel vom 21.04.2020 in der Idsteiner Zeitung („Bürger werden alleine gelassen“) in einer Presseerklärung Stellung:

„Die Aussagen des stellvertretenden Stadtverordnetenvorstehers Gert Richter sind haltlos, entbehren jeglicher sachlichen Grundlage und sind eines stellvertretenden Stadtverordnetenvorstehers nicht würdig“, zeigt sich Andreas Ott, der Fraktionsvorsitzende der FWG Idstein, erschüttert und fassungslos über den Zeitungsbericht der Idsteiner Zeitung (IZ) vom 21.04.2020.

In Idstein gibt es durch die Einschränkungen der Corona-Pandemie ein hohes Maß an bürgerschaftlichen Engagement (z. B. Gabenzaun, nachbarschaftliche Unterstützung oder durch die Nutzung von COVID-Gutscheinen). Ebenso werden die „ToGo-Angebote“ der Idsteiner Gastronomie sehr gut angenommen. Das zeigt sehr deutlich, dass es in Idstein ein funktionierendes „Wir-Gefühl“ gibt.

Auch von Seiten der Stadtverwaltung erfolgt ein hohes Maß an Unterstützung für Bürger und Gewerbetreibende. Dazu zählen z. B. der Erlass der Kitagebühren im April, das Netzwerk zur Unterstützung Hilfsbedürftiger, die Stundung von fälliger Gewerbesteuer für Gewerbetreibende, die Aktion „Bewusst lokal einkaufen“ mit der Internetplattform IdsteinLiebe und vieles mehr.

Am 09.04.2020 haben der Magistrat, alle Stadtverordneten und OrtsvorsteherInnen von der Idsteiner Stadtverwaltung einen 8-seitigen Bericht erhalten in dem ausführlich über die umfangreichen Maßnahmen und Regelungen im Rahmen der Corona-Pandemie berichtet wird. Dazu zählen unter anderem die Gewährleistung der Notbetreuung in den Kitas, das Hilfsnetzwerk „Idsteiner für Idsteiner“, ein Personal-Notfallplan, die Nutzung von Homeoffice sowie Kontakte zu Idstein Aktiv, dem Handwerkerstammtisch, der Gastronomie und zu IdsteinCard.

„Wer trotz Kenntnis der vorgenannten Informationen seinem gesamten Kollegium in der Stadtverordnetenversammlung (inklusive der eigenen Fraktion), dem Magistrat und der Verwaltung Untätigkeit vorhält und selbst keine konkreten Maßnahmen vorschlägt diskreditiert sich selbst“, so Ott weiter.

Aus unserer Sicht funktionieren das Krisenmanagement und der Dialog zwischen Stadtverwaltung, der ehrenamtlichen Politik, den Bürgern und den Gewerbetreibenden gut und transparent.

„Wir als FWG Idstein sind sehr froh und dankbar, dass die städtischen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in vielen Bereich über das „Normalmaß“ hinaus sich engagieren. Dieser Einsatz verdient Anerkennung und Wertschätzung und keine öffentliche Maßregelung“, so Ott abschließend.

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