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Einen einstimmigen Beschluss zur Fortführung des Förderprogramms für solarthermische Anlagen hat der Bau- und Planungsausschuss in seiner letzten Sitzung gefasst. Dies erfolgte auf Grund eines Antrags der FWG Idstein. „Damit werden, nach entsprechender Zustimmung der Stadtverordnetenversammlung, AntragstellerInnen aus Idstein in ihren privaten Klimaschutzmaßnahmen finanziell unterstützt,“ freut sich Andreas Ott, Fraktionsvorsitzender der Idsteiner FWG. Die konkreten Antragsbedingungen sind auf der Webseite der Stadt unter dem Link:

Antragsbedingungen

zu finden.
Im Haupt- und Finanzausschuss (HFA) wurde über die Aufhebung eines Sperrvermerks über 20.000 € für die Einrichtung eines Interkommunalen Klimaschutzmanagements, jetzt in Kooperation mit der Gemeinde Hünstetten, beraten. Der Stadtverordnetenversammlung wurde die Aufhebung des Sperrvermerks mit großer Mehrheit empfohlen. Diese Initiative geht ebenfalls auf einen Antrag der Idsteiner FWG aus dem Jahr 2019 zurück.
Hünstetten verfügt, wie die Stadt Idstein seit vergangenem Jahr, über ein Klimaschutzkonzept mit einem Maßnahmenplan. „Darin sehen wir von der FWG eine bedeutende unabdingbare Voraussetzung für die Einstellung eines/er Interkommunalen Klimaschutzmanagers/in“, so Ursula Anton-Müller, stellvertretende Stadtverordnetenvorsteherin und Mitglied des HFA. Nun kann auch diese wichtige Arbeit, die Umsetzung von weiteren Maßnahmen und die Beantragung von Fördermitteln, hoffentlich bald beginnen.
„Bereits 2016 hatten wir einen interkommunalen Klimaschutzmanager gefordert“, ergänzt Ott. Der Antrag wurde damals, mit Stimmen aus den Reihen von SPD und Bündnis90/ Die Grünen, abgelehnt. Nun hat sich eine Mehrheit dafür gefunden. Klimaschutz hört für uns nicht an der Gemarkungsgrenze auf. Die interkommunale Zusammenarbeit verschafft der Stadt Idstein viele Synergieeffekte für den Klimaschutz vor Ort. „Wir hoffen, dass in naher Zukunft noch weitere Kommunen aus dem Umland auf diesen Zug aufsteigen“, zeigen sich Anton-Müller und Ott zuversichtlich.

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